Das Arbeiten in Leipzig, oder die neue Lust am Fotografieren

Das Arbeiten in Leipzig, oder die neue Lust am Fotografieren

Das letzte Jahr war nicht gerade einfach für mich. Es gab einiges, was mir die Lust am Fotografieren ordentlich verhagelt hat.
Zum einen habe ich mich an all den Motiven, die einem auf den Plattformen angeboten werden komplett satt gesehen.
Das Angebot ist einfach zu groß geworden.

Ich fotografiere

Zum anderen habe ich festgestellt, dass die „Szene“ unglaublich oberflächlich und verlogen ist.
Ich habe quasi eine Art fotografischen Burnout erlebt. Es wurde also Zeit, Entscheidungen zu treffen.
Meine Entscheidung hieß, zurück zu den Wurzeln, das Leben wieder mehr genießen und nur das machen, worauf ich wirklich Lust habe.

Ich fotografiere 2

Siehe da, schon kamen die Ideen und die Kreativität wieder zurück. Allerdings muss ich sagen,
dass es mich fotografisch immer mehr in den Osten der Republik zieht.
Dies liegt zum größten Teil daran, dass dort das Umfeld viel offener, kreativer und vor allem menschlicher ist.
Die Möglichkeiten sind ungleich größer und die Leute dort sind einfach klasse drauf.
Es macht wieder Spaß, Fotos zu machen und ich denke nicht mehr über Facebook, Instagram und Co nach.
Klar bin ich dort noch aktiv, aber mir geht es relativ am A… vorbei, was dort abgeht.

Diese ganzen Psydogurus, ihre Bootschaften, all das interessiert mich nicht mehr.
Es ist nämlich total egal, was man macht, so lange man Spaß daran hat und man mit sich selber im Reinen ist.
Und ganz viele aus der Szenerie sind das nicht, spielen aber so, als wenn alles super cool wäre.
Insofern…ich schaffe dann mal heiter weiter.

Posted on: 19. Mai 2017bernroth

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